Professor Eichenberger von der Uni Freiburg plädiert für eine Öffnung und Liberalisierung der Agrarmärkte. Die Verteilungswirkung von Marktöffnungen sollte man aber genau prüfen und nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Kategorie: Agrarpreise
Matteo Aepli.* Ein Freihandelsabkommen mit China ist für die Schweizer Agrarwirtschaft nicht nur Fluch. Der Agraraussenhandel zwischen der Schweiz und China ist immer noch auf tiefem Niveau und hat Potential nach oben. Der Marktzugang für Schweizer Unternehmen ist dabei zentral.
Robert Finger. Je mehr Direktzahlungen die Bauern erhalten, desto kleiner wird ihre Bereitschaft sich gegen wetter- und markbedingte Risiken zu versichern. Steigende Markt- und Produktionsrisiken stellen zentrale Herausforderungen für die Landwirtschaft dar. Zunehmende Ertrags- und Preisschwankungen steigern zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit, dass die Kosten der Produktion am Ende des Jahres nicht gedeckt werden können. Als […]
Matteo Aepli. Trotz einigen methodischen Kritikpunkten verdeutlicht die Studie der hotelleriesuisse einmal mehr, dass der Grenzschutz im Agrarbereich die Wettbewerbsfähigkeit verschiedener Branchen negativ beeinträchtigt.
Robert Huber. Eine Bindung der Verkäsungszulage an die Frankenstärke würde diesem Instrument eine breitere Legitimation verschaffen, die ökonomisch begründbar und ordnungspolitisch vertretbar wäre.
Matteo Aepli. Das Bundesamt für Landwirtschaft sollte Rahmenbedingungen schaffen, damit Preiserhebungen auf alle Stufen der Wertschöpfungskette ausgedehnt werden können. Dadurch würde die Markttransparenz verbessert, wie das Beispiel Lammfleischmarkt zeigt.
Andreas Gerber. „Die Mehrmengen sind schuld am Butterberg.“ Dies ist eine verbreitete Meinung zur Lage am Milchmarkt. Ist jedoch tatsächlich eine ausgedehnte Milchproduktion die Ursache für die bestehenden Butterüberschüsse im Schweizer Milchmarkt?
Robert Finger. 50‘000 Tonnen überschüssige Kartoffeln haben die Schweizer Produzenten dieses Jahr produziert. Diese landen nun im Futtertrog oder dienen der Biogas-Produktion. Im Laden werden die Kartoffeln indes nicht billiger, weil die Überschüsse gar nicht auf den Markt gelangen.
Andreas Gerber. Die Massnahmen der BO Milch können den Milchpreis kurzfristig stabilisieren. Taugen sie auch für die Zukunft?
Robert Huber. Die Preise für Agrargüter sind weltweit höher als während der Nahrungsmittelkrise 2007/08. Warum interessiert das niemanden?