Kategorie: Agrarpreise

von Judith Hillen und Svetlana Fedoseeva* Der Verkauf von Lebensmitteln über das Internet war lange Zeit eher ein Nischenmarkt. In zahlreichen Ländern sind die Umsätze in den letzten Jahren aber schnell gewachsen. Insbesondere während der Corona-Pandemie konnten die Online-Händler viele Erstkunden gewinnen. Auch in der Schweiz haben die grossen Detailhändler Coop und Migros die Kapazitäten […]

Autoren*: Tobias Dalhaus, Wolfram Schlenker, Michael M. Blanke, Esther Bravin & Robert Finger Extremwetterereignisse führen oft zu Ertragseinbussen und somit tieferen Einkommen von Landwirten. Hierbei lag der Fokus jedoch bisher auf der Reduktion der Erntemenge. So führen Dürre, Hitze oder Frost oft zu Mindererträgen. Neben der reinen Erntemenge kann jedoch auch die Qualität des Erntegutes […]

Alisa Spiegel, Wolfgang Britz, Utkur Djanibekov, Robert Finger. Die Modellierung von einzelbetrieblichen Entscheidungen ist zentral zur Evaluierung von Politikmassnahmen sowie zur Modellierung von betrieblichen Cashflows. Die Abbildung von Investitionen und Desinvestitionen spielen dabei eine zentrale Rolle. Zum Beispiel, ob ein Betrieb in neue Technologie oder zusätzliche Kapazitäten investiert oder aus einem Betriebszweig aussteigt. Die Modellierung […]

Robert Finger & Bartosz Bartkowski. Der Anteil von Bioprodukten im Lebensmittelmarkt der Schweiz ist geringer als 10%. Jedoch ist ein weit grösserer Teil der Bevölkerung gewillt aktuelle Volksinitiativen zu unterstützen, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln drastisch reduzieren, gänzlich zu verbieten oder Haltungssysteme einschränken wollen (1). Es besteht eine Diskrepanz zwischen Forderungen an die Landwirtschaft und […]

Sergei Schaub & Robert Finger. Dürren stellen ein beträchtliches Risiko für die Landwirtschaft dar. Dies gilt auch für den Bereich der Viehwirtschaft, weil Dürren zu starken Ertragsverlusten bei Futterpflanzen führen können. Wie sich diese Ertragsverluste allerdings auf den Preis von Futtermitteln niederschlagen, ist bis jetzt nicht quantifiziert worden. Ein besseres Verständnis für Preiseffekte von Dürren […]

Robert Finger. Die Verkäsungszulage (VKZ) wurde 1999 eingeführt, um die Kosten der Rohmilchverarbeitung zu senken und die Käseherstellung zu konkurrenzfähigen Preisen zu ermöglichen. Für jedes Kilogramm verkäster Milch wird dabei eine Zulage von aktuell 15 Rappen an die Verarbeiter gezahlt, mit der Auflage, diese an den Milchproduzenten weiterzuleiten. Wir haben in einer aktuell veröffentlichten Studie* […]

Die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland will als Reaktion auf die insbesondere im Ausland rückläufigen Verkäufe die Emmentalerproduktion weiter drosseln. Eine Einschränkung der Produktion dürfte den Preis stabilisieren, belastet die einzelnen Käsereien jedoch auf der Kostenseite. Eine ökonomisch effizientere Alternative wäre die gezielte Aufgabe von Käsereien und eine möglichst hohe Auslastung der verbleibenden Betriebe zur Nutzung von […]