Kategorie: Agrarpreise

Matteo Aepli. Chinas Wirtschaftswachstum liegt trotz weltweiten konjunkturellen Schwierigkeiten immer noch über 7%. Die Kaufkraft in den Städten steigt rasch und damit steigt auch die Nachfrage nach Importprodukten, die nicht zuletzt aufgrund der Lebensmittelskandale in China an Boden gutmachen konnten. Das birgt ein wachsendes Potential für den Export von Schweizer Nahrungsmitteln nach China.

Professor Eichenberger von der Uni Freiburg plädiert für eine Öffnung und Liberalisierung der Agrarmärkte. Die Verteilungswirkung von Marktöffnungen sollte man aber genau prüfen und nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Robert Finger. Je mehr Direktzahlungen die Bauern erhalten, desto kleiner wird ihre Bereitschaft sich gegen wetter- und markbedingte Risiken zu versichern. Steigende Markt- und Produktionsrisiken stellen zentrale Herausforderungen für die Landwirtschaft dar. Zunehmende Ertrags- und Preisschwankungen steigern  zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit, dass die Kosten der Produktion am Ende des Jahres nicht gedeckt werden können. Als […]