Klimawandel und die europäische Landwirtschaft: Auswirkungen und Anpassungsmassnahmen

Robert Finger*

Das Klima ändert sich, mit grossen Auswirkungen auf die Landwirtschaft, auch in Europa. Die Landwirtschaft reagiert von Natur aus empfindlich auf klimatische Bedingungen und gehört zu den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Sektoren. Dürren, Hitzewellen aber auch Starkniederschläge und Spätfröste haben in den letzten Jahren eindrücklich aufgezeigt, wie verletzlich unsere landwirtschaftliche Produktion gegen extreme Wetter- und Witterungsereignisse ist. Grossflächige Ernteausfälle in pflanzlicher und tierischer Produktion gefährden die Ernährungssicherheit und sind eine grosse Risikoquelle für landwirtschaftliche Betriebe. Zudem stellen diese Ertragsschwankungen grosse Herausforderungen für vor- und nachgelagerte Industrien dar, und können zu Preisspitzen für Lebensmittel führen. Der Krieg in der Ukraine zeigt momentan die fehlende Resilienz unserer Agrar- und Ernährungssysteme auf. Der Klimawandel stellt diese Systeme, bereits jetzt, vor neue, grosse Herausforderungen.

Eine Anpassung an den Klimawandel ist für die europäische Landwirtschaft möglich, dies geht aber oft mit hohen Kosten einher. Die Anpassung an bestimmte Aspekte des Klimawandels, wie im Mittel wärmere Temperaturen, ist dabei einfacher (z.B. durch angepasste Sortenwahl), als die Anpassung an grössere Unsicherheiten bezüglich des Auftretens von Extremereignissen (z.B. eine grössere Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Dürren und Starkniederschlägen). Eine wirksame und effiziente Planung der Anpassungsstrategien auf Betriebs-, Markt- und Politikebene benötigt Wissen über mögliche Auswirkungen des Klimawandels, Möglichkeiten für Anpassungen und die Effektivität und Effizienz dieser Strategien. So ist zum Beispiel die Dimensionierung der Bewässerungsinfrastruktur, Information für die Züchtung, die Entwicklung robuster Ertragsvorhersagesysteme aber auch die Entwicklung von Versicherungsprodukten auf Evidenz bezüglich möglicher Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft angewiesen. Zudem brauchen Praxis, Beratung, Ausbildung, vor- und nachgelagerte Industrien und nicht zuletzt die Politik Grundlagen für kurz-, mittel- und langfristige Handlungsentscheidungen.

In einem in der Zeitschrift ‘IFO Schnelldienst’ erschienenen Aufsatz (Finger, 2022) beleuchte ich Auswirkungen und Anpassungsmöglichkeiten im Kontext Klimawandel und europäischer Landwirtschaft.  Dieser Beitrag soll Einblicke geben, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Europäische Landwirtschaft haben kann, und wie und durch wen, welche Anpassungsmassnahmen umgesetzt werden können, welche Nebenwirkungen dies haben kann, und welche Rolle die Politik für die Anpassungen an den Klimawandel spielen kann. Hier eine kurze Zusammenfassung der Kernaspekte.

Klimaextreme führen bereits heute regelmässig zu Ertragsausfällen

Bereits heute beobachten wir in Europa regelmässig grosse Ertragsausfälle, die durch extreme Witterungs- oder Wetterereignisse hervorgerufen werden. So zeigen Webber et al. (2020), dass regionale Ertragsausfälle in Deutschland in den letzten 20 Jahren bis zu 60% betrugen. Grossflächige Ertragsausfälle sind oft durch extreme Dürreereignisse verursacht werden. Jedoch auch Starkniederschläge, Fröste und Krankheitsdruck verursachen häufig flächendeckende Ertragseinbussen (Webber et al. 2020). Extreme Wetter- und Witterungsereignisse betreffen auch tierhaltende Betriebe in der europäischen Landwirtschaft. Dabei sind sowohl negative Effekte auf den Futterbau (z.B. geringere Futterproduktion in Dürrejahren), als auch direkte Effekte auf tierische Produktion (z.B. geringere Milch- und Fleischproduktion in Hitzeperioden) relevant. Zum Beispiel zeigt eine Studie von Finger et al. 2018, dass Hitzestress bei Milchviehbetrieben in Nordrhein-Westfalen im Mittel zu Erlöseinbussen von ca.  10000 Euro pro Betrieb und Jahr führt, die jedoch bis zu 25000 Euro pro Betrieb und Jahr betragen können.

Klimawandel verursacht oft tiefere und volatilere Erträge

Klimawandel führt zu steigenden Temperaturen und in vielen Gebieten Europas zu geringeren Niederschlägen in kritischen Wachstumsperioden (Moore und Lobell, 2014, Webber et al. 2018). Zudem nehmen extreme Wetter- und Witterungsereignisse tendenziell zu. So werden Dürreereignisse, Starkniederschläge, Spätfröste und Hitzewellen wahrscheinlicher, intensiver sowie räumlich und zeitlich ausgeprägter (z.B. Trnka et al., 2014). Durch den Klimawandel werden auch Kombinationen von Extremereignissen (z.B. ein gemeinsames Auftreten von Dürren, Hitzewellen aber auch Starkniederschlägen), so genannte ‘compound risks’ (z.B. Zscheischler et al. 2018) wahrscheinlicher.

Ohne Anpassungsmassnamen würde der Klimawandel bei vielen Kulturen oft zu reduzierten und volatileren Erträgen führen. So zeigen Moore und Lobell (2014), das europäische Getreideerträge im Jahr 2040 bis zu 30% geringer seien würden, als dies ohne Klimawandel der Fall wäre. Torriani et al. (2007) zeigen, dass Klimawandel im Schweizer Ackerbau für Mais und Raps zu Ertragseinbussen um mehr als 10% führen könnte und auch die Variabilität der Erträge merklich erhöht. Der Klimawandel kann dabei auch positive Effekte haben, zum Beispiel durch den CO2 Düngungseffekt, längere Vegetationsperioden in Berggebieten und die Möglichkeit Kulturen anzubauen, die bisher, z.B. aufgrund fehlender Wärmesummen, klimatisch nicht geeignet waren. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft sind stark abhängig davon, welche Agrarsysteme, Kulturen, Regionen und der Zeitperioden betrachtet werde, so sind erwartete Ertragseinbussen in Südeuropa oft höher als in Nordeuropa (Hristov et al. 2020, Webber et al., 2018, Moore und Lobell, 2014).

Der Klimawandel hat auch weitere, indirekte Effekte auf die europäische Landwirtschaft. Zum Beispiel führt Klimawandel zu steigendem Schaderregerdruck und stärkerer Erosion (Borelli et al. 2020, Deutsch et al., 2018). Darüber hinaus gibt es weitere indirekte Effekte, zum Beispiel über Märkte für landwirtschaftliche Inputs und Outputs, aber auch Ressourcen wie Arbeitskräfte und Kapital (Hristov et al. 2020). Die europäische Land- und Ernährungswirtschaft ist auch unmittelbar durch Auswirkungen in anderen Teilen der Welt betroffen.

Die europäische Landwirtschaft hat vielfältige Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel

Die europäische Landwirtschaft kann auf viele Ressourcen zur Anpassung an den Klimawandel zurückgreifen. Dies ist oft aber kostspielig. Die Anpassung an bestimmte Aspekte des Klimawandels, wie im Mittel wärmere Wachstumsbedingungen, ist dabei gut möglich (z.B. durch angepasste Sortenwahl), die Anpassung an grössere Unsicherheiten bezüglich verschiedener Extremereignisse (z.B. eine grössere Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Dürre und Starkniederschlägen) ist jedoch nur schwer möglich.

Anpassung an den Klimawandel in der Landwirtschaft kann durch verschiedene Akteure gestaltet werden, z.B. Landwirte, die Industrie und den Staat. Zudem findet diese Anpassung in verschiedenen räumlichen (z.B. von Feld, Betrieb, Region, bis hin zur EU in Gänze) und zeitlichen Skalen statt. Oft überlappen sich dabei Akteure und Skalen. Smit und Skinner (2002) charakterisieren vier Kategorien von Anpassung an den Klimawandel in der Landwirtschaft: i) technische Entwicklungen (z.B. Züchtung robuster Sorten, neue Technologien, z.B. in der Präzisionslandwirtschaft), ii) Anpassung der Produktion auf dem landwirtschaftlichen Betrieb (z.B. Ausgestaltung der Fruchtfolge, so dass die Diversität erhöht wird; die Wahl robuster Sorten; ein angepasster Inputeinsatz, z.B. bzgl. Wasser und Pflanzenschutzmitteln), iii) angepasstes finanzielles Management des Betriebes (z.B. Diversifizierung der Einkommensquellen, Abschluss spezifischer Versicherungen), iv) staatliche Eingriffe (z.B. Investition in Bewässerungsinfrastruktur, gezielte Subventionierung von Anpassungsmassnahmen).

Neben dem Umgang mit steigenden Risiken auf dem Betrieb selbst, werden auch Versicherungen, also die Weitergabe der Risiken an eine dritte Partei, eine immer grössere Rolle spielen (Finger und El Benni, 2021). Versicherungen können Landwirtinnen und Landwirten dort eine Absicherung bieten, wo andere Strategien teuer oder sogar unmöglich sind. Neue Technologien und Lösungen (z.B.  Wetterindexversicherungen oder satellitenbasierten Versicherungslösungen) ermöglichen es zunehmend immer breitere und flexiblere Versicherungslösungen günstig anzubieten (Vroege et al., 2021a,b, Bucheli et al. 2021, 2022). Dies eröffnet neue Absicherungspotentiale für Landwirte, auch um mit durch den Klimawandel steigenden Risiken umzugehen.

Spannungsfelder und Rolle der Politik

Auswirkungen des Klimawandel betrifft viele für die Politik relevante Dimension wie die Produktion von Nahrungsmitteln und die wirtschaftliche Tragfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe und vor- und nachgelagerter Industrien. Diese Auswirkungen können jedoch durch die Kombination diverser Anpassungsmöglichkeiten abgefedert werden.

Anpassung an den Klimawandel kann auch Zielkonflikte verstärken oder neue Spannungsfelder kreieren. Hier vier beispielhafte Aspekte. 1) So kann der Ausbau von Bewässerungskapazitäten dazu führen, dass Wasserressourcen übernutzt und dabei Umweltschäden verursacht werden. 2) Der Einsatz konservierender Bodenbearbeitung (z.B. no till) kann die Resilienz gegenüber Dürreschocks erhöhen, geht aber oft noch mit einem grösseren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln einher, dessen Reduktion ein klares Politikziel ist. 3) Das Züchten neuer, klimaresilienter Sorten kann durch den Einsatz neuer Züchtungstechnologien, sogenannte ‘new plant breeding technologies’ (wie CRISPR/Cas) schneller und effizienter werden. Der Einsatz dieser Technologien ist jedoch gesellschaftlich umstritten. 4) Zudem muss nicht jede Anpassung, die für die Betriebe sinnvoll ist, auch einen Beitrag zu grösseren agrarpolitischen Zielen leisten. Zum Beispiel kann eine drastische Extensivierung für manchen Betriebe ein gangbarer Weg zur Anpassung sein, was jedoch die Nahrungsmittelproduktion des Sektors in Gänze reduziert.

Massnahmen im Kontext der Anpassung des Sektors Landwirtschaft an den Klimawandel müssen an diesen Spannungsfeldern ausgerichtet werden. Hier kommt der Politik eine zentrale Rolle zu. Zum Beispiel in der Regulierung neuer Technologien und dem Fördern einer ökonomisch aber auch ökologisch und sozial nachhaltigen Landwirtschaft.

Ein weiter Kernaspekt muss die Vermeidung von Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft sein. Die Landwirtschaft ist eine zentrale Verursacherin des Klimawandels. Alle Anstrengungen zur Anpassung sollten daher immer an Anstrengungen im Bereich der Vermeidung von Treibhausgasemissionen verknüpft werden. Zudem bleibt die offene Frage, wer bezahlt die Anpassung an den Klimawandel? Der Ruf nach staatlicher Unterstützung ist oft laut, zum Beispiel für die Subventionierung von Versicherungslösungen. Staatliche Intervention sollte privatwirtschaftliche Initiativen z.B. aus der Industrie und von landwirtschaftlichen Betrieben, nicht ausbremsen oder gar vollumfänglich ersetzen. Eingriffe des Staates sind nur dort zweckmässig, wo gesellschaftliche Ziele sonst nicht erreicht werden können. Eine durch den Staat gelenkte Anpassung an den Klimawandel sollte so ausgestaltet werden, dass die neben der Anpassung an den Klimawandel auch andere gesellschaftliche und politische Ziele erreicht werden. So gibt die ‘Farm-to-Fork Strategie’ der EU klare Ziele vor: z.B. bzgl. der Reduktion Pflanzenschutzmitteleinsatz, der Treibhausgasemissionen, und des Düngereinsatzes (Schebesta und Candel, 2020). Ähnlich dazu hat die Schweizer Agrarpolitik klare, ambitionierte Zielstellungen, z.B. bzgl. der Reduktion der Risiken des Pflanzenschutzmitteleinsatz und der Reduktion der Nährstoffverluste. Staatliche Eingriffe zur Förderung der Anpassung an den Klimawandel sollten daher immer auch zwingend diesen Zielen Rechnung tragen. Eine gezielte Ausgestaltung von Politikmassnahmen ermöglicht so eine ganzheitliche und kohärente Transformation hin zu einer Landwirtschaft der Zukunft, die produzierend, dem Klimawandel angepasst, resilient und nachhaltig ist.

Referenzen

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Zscheischler, J., Westra, S., Van Den Hurk, B. J., Seneviratne, S. I., Ward, P. J., Pitman, A., Aghakouchak, A., Bresch, D. N., Leonard, M., Wahl, T., and Zhang, X. (2018) Future climate risk from compound events, Nat. Clim. Change, 8, 469–477

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About Robert Finger

I am Agricultural Economist and head of the Agricultural Economics and Policy Group at ETH Zurich. Group Website: www.aecp.ethz.ch. Private Website: https://sites.google.com/view/fingerrobert/home