Mangelnde Daten und komplexe Zusammenhänge verunmöglichen eine exakte Bemessung multifunktionaler Leistungen. Die Agrarpolitik muss diese Unschärfe ertragen.
Archiv der Kategorie: Landwirtschaft allgemein
Strategie und Veränderung als Kernthemen im Schweizer Agribusiness
Michael Weber. In der Land- und Ernährungswirtschaft gewinnt die strategische gegenüber der operativen Führung an Bedeutung. Geschäftsleitungen und Verwaltungsräten im Agribusiness müssen daher die Beweglichkeit und Veränderungsfähigkeit ihrer Unternehmen erhöhen.
Wasser braucht einen Preis
Robert Finger. Wasserpreise fördern eine effizientere Nutzung von Wasser und sind daher ein wichtiges Element um eine ressourcenschonende Landwirtschaft zu fördern.
Schmaler Selbstversorgungsgrad
In der Diskussion zur AP 14-17 argumentieren Gegner als auch Befürworter mit dem Selbstversorgungsgrad. Was dieser Indikator aber genau misst, wird oft unterschlagen.
Öffentliche Unterstützung von Versicherungen? Das könnte teuer werden.
Robert Finger. Je mehr Direktzahlungen die Bauern erhalten, desto kleiner wird ihre Bereitschaft sich gegen wetter- und markbedingte Risiken zu versichern. Steigende Markt- und Produktionsrisiken stellen zentrale Herausforderungen für die Landwirtschaft dar. Zunehmende Ertrags- und Preisschwankungen steigern zum Beispiel die … Weiterlesen
FHAL und WTO – Was bedeutet eine mögliche Marktöffnung für die Nahrungsmittelindustrie?
Irene Bösch und Michael Weber. Nicht nur die schweizerische Landwirtschaft, auch die Nahrungsmittelindustrie wird von einer weiteren Marktöffnung stark betroffen sein. Die sehr heterogene Branche steht dabei vor unterschiedlichen Herausforderungen.
Von Konfuzius und Konfusion in der Nachhaltigkeitsdebatte
Stefan Flückiger. Produkte aus der Nähe sind nicht per se umweltfreundlicher. Es könnte also kontraproduktiv sein, wenn in der konfusen Situation über nachhaltige Produktions- und Verkaufskonzepte die Nachhaltigkeitsfrage politisch mit Swissness-Wünschen und Versorgungssouveränität vermischt wird.
