Robert Finger. Je mehr Direktzahlungen die Bauern erhalten, desto kleiner wird ihre Bereitschaft sich gegen wetter- und markbedingte Risiken zu versichern. Steigende Markt- und Produktionsrisiken stellen zentrale Herausforderungen für die Landwirtschaft dar. Zunehmende Ertrags- und Preisschwankungen steigern zum Beispiel die … Weiterlesen
Wenig Bewegung im Schweizer Biomarkt trotz Bio-Grossisten
In der NZZaS wurde das Thema „Bio“ kontrovers diskutiert. Diese grundsätzlichen Diskussionen verschleiern die konkreten Entwicklungen im Biomarkt. Trotz des Einstiegs von Bio-Grossisten sieht Ruth Hofmann in der nahen Zukunft wenig zusätzliches Potenzial im Schweizer Biomarkt.
Zunehmende Einkommensungleichheiten in der Schweizer Landwirtschaft
Diese Galerie enthält 1 Foto.
Robert Huber. Die Ungleichheit zwischen den Einkommen aus der landwirtschaftlichen Produktion nimmt auf Schweizer Betrieben zu. Das kann auch eine positive Nachricht sein.
Hotelleriesuisse bezieht klar Position für ein Freihandelsabkommen mit der EU
Matteo Aepli. Trotz einigen methodischen Kritikpunkten verdeutlicht die Studie der hotelleriesuisse einmal mehr, dass der Grenzschutz im Agrarbereich die Wettbewerbsfähigkeit verschiedener Branchen negativ beeinträchtigt.
Sollte man die Verkäsungszulage an den Wechselkurs binden?
Robert Huber. Eine Bindung der Verkäsungszulage an die Frankenstärke würde diesem Instrument eine breitere Legitimation verschaffen, die ökonomisch begründbar und ordnungspolitisch vertretbar wäre.
Vision ohne Modellrechnungen
Robert Huber. Die Vision Landwirtschaft will mit Modellrechnungen aufzeigen, dass ihr Vorschlag zur Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems WDZ nachhaltiger ist als derjenige des Bundesrats. Leider sind dazu Sektormodelle wenig geeignet. Das ist schade für die durchaus berechtigten Anliegen.
Die Strukturfrage
Robert Huber. Hinter vielen agrarpolitischen Diskussionen steckt im Kern die Frage, wie schnell der Strukturwandel in der Schweizer Landwirtschaft verlaufen soll. Die ambivalenten Auswirkungen eines schnelleren Strukturwandels führen dazu, dass sich die agrarpolitischen Akteure dazu lieber nicht äussern.
Wettbewerb auf den Agrarmärkten: Markttransparenz fördern
Matteo Aepli. Das Bundesamt für Landwirtschaft sollte Rahmenbedingungen schaffen, damit Preiserhebungen auf alle Stufen der Wertschöpfungskette ausgedehnt werden können. Dadurch würde die Markttransparenz verbessert, wie das Beispiel Lammfleischmarkt zeigt.
Butterüberschüsse im deregulierten Markt
Andreas Gerber. „Die Mehrmengen sind schuld am Butterberg.“ Dies ist eine verbreitete Meinung zur Lage am Milchmarkt. Ist jedoch tatsächlich eine ausgedehnte Milchproduktion die Ursache für die bestehenden Butterüberschüsse im Schweizer Milchmarkt?
Kartoffel-Überproduktion in Futtertrog und Biogasanlage: nachhaltige Landwirtschaft?
Robert Finger. 50‘000 Tonnen überschüssige Kartoffeln haben die Schweizer Produzenten dieses Jahr produziert. Diese landen nun im Futtertrog oder dienen der Biogas-Produktion. Im Laden werden die Kartoffeln indes nicht billiger, weil die Überschüsse gar nicht auf den Markt gelangen.

